Behinderung kein Sachmangel für Nachbarhaus

10. Dezember 2009

Das Landgericht Münster hat entschieden:

Weder die Anwesenheit des behinderten Kindes, noch die von diesem ausgehenden Geräusche würden zum Schadensersatz berechtigen. Die Begegnung mit behinderten Menschen gehöre zum „allgemeinen Lebensrisiko“, so die Richter in ihrem Urteil. Im übrigen sei das Mädchen durch das Benachteiligungsverbot im Grundgesetz, ihr allgemeines Persönlichkeitsrecht und das Diskriminierungsverbot im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz geschützt.

Beatbox-Flöte

7. Dezember 2009

Marc Uwe Kling und sein Känguru

3. Dezember 2009

Status Wachkoma

22. November 2009

Spon berichtet von einem Belgier, von dem man 23 Jahre fälschlicherweise glaubte, er liege im Wachkoma. Für mich ein Beispiel dafür, warum man bei diesem Thema so vorsichtig sein muss, mit den Menschen und mit dem Anspruch auf Wissen.

Ärzte und Pfleger im belgischen Zolder hatten den Patienten Houben als hoffnungslosen Fall eingestuft, sein Bewusstsein galt als erloschen. Der Belgier, einst Kampfsportler und Ingenieurstudent, war 1983 nach einem schweren Autounfall ins vermeintliche Wachkoma gefallen.

Erst eine neuerliche Untersuchung an der Universität von Lüttich brachte ans Licht, dass Houben in Wahrheit all die Jahre nur gelähmt war. Aufnahmen eines Tomografen offenbarten, dass sein Gehirn fast vollständig funktionsfähig geblieben war.

Inklusive Pädagogik – Begriffsklärung

23. Oktober 2009

Andreas Hinz hat in der ZfH im Mai mal wieder eine Begriffsklärung oder Standortbestimmung von Inklusion versucht. Überraschenderweise diesmal nicht in tabellenform, dafür in Thesen. Dabei bringt er einige Beispiele, wie die sonderpädagogische Arbeit in Zukunft aussehen kann.  Problematisch ist aus seiner Sicht, die „Sonderpädagogisierung“ des Inklusionsbegriffes.

  • Weil Inklusion sich der Heterogenität von Gruppen und der Vielfalt von Personen zuwendet. Heterogenität kann sich z.B. beziehen auf: Fähigkeiten, Geschlechterrollen, ethnische Herkünfte, Nationalitäten, Muttersprachen, soziale Milieus, Religionen, Weltanschauungen, körperliche Behinderungen usw.
    Damit soll deutlich werden: Behinderung ist nur ein Aspekt von Behinderung. So wird er aber kaum benutzt.
  • Mit dem weiten Inklusionsbegriff rücken ganz allgemein Menschen in den Blickpunkt die mit Lernbarrieren konfrontiert sind. Drei Barrieren sind für Hinz bedeutsam: armutsbedingte, kulturelle Vorurteile, und die Konsequenz daraus, der institutionelle Ausscluss.
  • Inklusive Pädagogik unter sonderpädagogischen Aspekten bemüht sich mit Blick auf diese Barrieren um ein schulisches Unterstützungssystem, mit dem der Heterogenität besser entsprochen werden kann.

Ich hasse ja eigentlich Musicals

22. Oktober 2009

aber von denen würde ich auch gerne mal überrascht werden:

Muss mal gesagt werden (1)

18. Oktober 2009

Seife ist kein Geschenk – noch nicht mal ein Mitbringsel!

Doping bei Nachwuchssportlern

14. Oktober 2009

Quasi als Nachtrag. Vor kurzem wurde eine Studie publiziert, nach der 6,8% befragten 16jährige Leistungssportler bejaht haben, dass sie schon mal Dopingsubstanzen eingenommen haben.

Nada-Kontrollen deckten in weniger als 1% der Tests Dopingfälle auf.

Nochmal: Nachwuchssportler, 16 Jahre!

Sportlerwahl 2009 des Behindertensportverbandes

13. Oktober 2009

Hier entlang bitte

Element Of Crime – Immer da wo du bist bin ich nie

9. Oktober 2009

Feines Teil