Inklusive Pädagogik – Begriffsklärung

Andreas Hinz hat in der ZfH im Mai mal wieder eine Begriffsklärung oder Standortbestimmung von Inklusion versucht. Überraschenderweise diesmal nicht in tabellenform, dafür in Thesen. Dabei bringt er einige Beispiele, wie die sonderpädagogische Arbeit in Zukunft aussehen kann.  Problematisch ist aus seiner Sicht, die „Sonderpädagogisierung“ des Inklusionsbegriffes.

  • Weil Inklusion sich der Heterogenität von Gruppen und der Vielfalt von Personen zuwendet. Heterogenität kann sich z.B. beziehen auf: Fähigkeiten, Geschlechterrollen, ethnische Herkünfte, Nationalitäten, Muttersprachen, soziale Milieus, Religionen, Weltanschauungen, körperliche Behinderungen usw.
    Damit soll deutlich werden: Behinderung ist nur ein Aspekt von Behinderung. So wird er aber kaum benutzt.
  • Mit dem weiten Inklusionsbegriff rücken ganz allgemein Menschen in den Blickpunkt die mit Lernbarrieren konfrontiert sind. Drei Barrieren sind für Hinz bedeutsam: armutsbedingte, kulturelle Vorurteile, und die Konsequenz daraus, der institutionelle Ausscluss.
  • Inklusive Pädagogik unter sonderpädagogischen Aspekten bemüht sich mit Blick auf diese Barrieren um ein schulisches Unterstützungssystem, mit dem der Heterogenität besser entsprochen werden kann.
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